Donnerstag, 10. Januar 2013

Aufregend

Manche Sachen in meinem Leben laufen wie ein Uhrwerk. Genau, pünktlich und geplant. Ich habs gern, ich steh auf einen gewissen Ablauf und Genauigkeit. Sich nach Terminen zu richten, Termine einplanen, neue Aufträge machen usw. Ich arbeite auch an meiner Musik nach einem gewissen Arbeitsablauf, sowie fast jeder andrer Mensch der ne Arbeit bewältigt. Aber so gesehen, müssen gewisse Sachen nach einem Plan gehen? So ablaufen? Sich an die Richtlinien halten?

Das spontane Handeln diverser Aktionen hat da ja auch Vorteile. Dieser Reiz was als nächstes passiert und man keine Ahnung hat, wie's jetzt eigentlich weiter abläuft, da kein "Plan" existiert. Also ich find das sehr aufregend keine Ahnung zu haben was als nächstes kommt aber kanns mir auch überhaupt nicht vorstellen mich nicht nach meinen fixen Abläufen zu halten.

In wenigen Minuten kommt meine Mutter von der Arbeit nachhause, dann werde ich zur Fahrschule geführt, wofür ich natürlich schon alles hergerichtet hab und mir einen gewissen Stress zu ersparen, und hab dann bis 8 Uhr Abend Theorie Kurs. Nach ca 10min Fahrt mit dem Auto wird der Pc wieder gestartet und die Musik läuft wieder und nach 40min gibt es meinstens Essen. Irgendwann mal spiel ich wieder ein bisschen auf der Gitarre rum oder geh meine elektronische Musik wieder. Donnerstags verzichte ich sogar aufs fernsehen, da an dem Tag sowieso nur Mist läuft. Gute DvD's hab ich hier genug. Gegen halb 12 fange ich an zu lesen und brauch nicht lange bis ich einschlafe.
Nach dem Plan läuft mein Donnerstag zu 80% ab.

Montag, 7. Januar 2013

Zitiere

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Teil Eins: Ode ans Komasaufen

In da anen Hond de Tschick,
in da ondaren de Floschen,
wenn mi nur a Jugo onschaut,
kregt er ane auf de Goschen.

Mei Chef is ma jetzt wurscht,
de Freindin amol a,
wüll i noch a Bier,
scheiss drauf, i nimm zwa.

De Lichter fliagen uma,
de Mucke fohrt ins Hirn,
und vom gstreckten Koks,
explodiert ma fost de Birn.

Klogenfurt is super,
do brauch i kane Reisen,
weil do komma stillschweigend,
sei Freindin fein bescheissen.

De Leit taugen ma a,
de Herzen rot-weiß-rot,
jeder Türk der eine kumt,
is bold amol tot.

In da anen Hond de Tschick,
in da ondaren des Messer,
heit is Party angesagt,
wir saufen gonze Fässer.

Des Speiben is befreiend,
i fühl mi richtig guat,
hob zwoa kane Kondome,
werd oba eh a Fehlgeburt.

Wos wir für Gaude hoben,
olle ondren solln zur Oma,
wir san de neie Jugend,
heit sauf ma uns ins Koma.

Freitag, 4. Januar 2013

Entfernung

Klara und Wolfgang stehen auf der Brücke und sehen sich die Sterne an. Wolfgang ist fasziniert wie das Wasser die glänzenden Ansammlungen von Hydrogen wiederspiegeln. Was für verrückte Tiere da unten leben könnten. Der Lärm ist unuberhörbar. Werbung, Autos, Werbung, Menschenmengen, Werbung, ein Konzert, Werbung, eine Rede und Werbung. Es ist als würde die Erde beben, und die schwarze Decke des Himmels über der Welt zusammenbrechen. Und die Scherben versinken im Meer. "Wow" sagt Klara ", ich wusste garnicht das man von China aus den Mond sehen kann".

Mittwoch, 2. Januar 2013

2013

Gratuliere, ihr habt den Weltuntergang überlebt.
Nein ernsthaft, alles klar? Geniest Ihr eure Ferien? Urlaub? Arbeitszeiten?
Würde mich nicht wundern wenn nicht. Bei solchem Wetter verfallt man ja doch eher in eine depressive Stimmung und lässt sich von Melancholie unterbringen. Viel Kaffee, soviel Koffein, fühlt sich an wie MDMA-Rausch. Nur legaler.
Ich hab jetzt übrigens auch endlich Urlaub und endlich die Zeit die mir irgendwie abgegangen ist. Realitätsverlust oder Persönlichkeitsstörungen, was auch immer, Beethoven, Drogen und mein geliebtes Notizbuch wird mir schon etwas helfen. Und genug Bücher hab ich ja auch bekommen, burr.
Naja bis dann